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Am 12. Mai ist der Tag der Pflege

Drei Mitarbeiterinnen aus dem Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich erzählen anlässlich des Tages der Pflege, wieso sie sich für diesen Beruf entschieden haben und was dieser für sie bedeutet.

Petra Barghorn

Ich wusste schon immer, dass ich Kinderkrankenschwester werden wollte. Dies wurde sicherlich auch noch durch die Geburt meines elf Jahre jüngeren Bruders bestärkt. Ihn betüdelte ich nach Strich und Faden. Waschen, wickeln, baden, spielen, ihn zu Bett bringen, Pflaster kleben, kuscheln... Ich war nicht aufzuhalten. Sicherlich hat sich die Pflege in den letzten 25 Jahren sehr verändert. Pflege ist dabei, sich mehr und mehr zu professionalisieren und dies wird nach und nach auch mehr anerkannt. Leider sind die Rahmenbedingungen durch viele Dinge jedoch erschwert. Pflegekraftmangel und die daraus resultierenden Konsequenzen machen es für alle Seiten manchmal schwer gewünschte Ziele zu erreichen. Doch trotz allem bin ich nach wie vor gerne Pflegekraft. Denn eins ist gleich geblieben: Ich arbeite mit Kindern und deren Angehörigen und kann ihnen durch mein Wissen und Handeln helfen, ihre Lebensqualität zu sichern oder zu verbessern. Dies motiviert mich nach wie vor in diesem Beruf zu arbeiten.

Diana Horlemann

Mitzuerleben, wie ein enges Familienmitglied stirbt, ist eine tiefgehende Erfahrung, die mich schon in jungen Jahren dazu veranlasst hat, mich mit dem Thema Sterben und Tod und dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzten. Nach der Ausbildung zur Krankenschwester, war es mir ein großes Anliegen mich in diese Richtung weiter fortzubilden. Heute arbeite ich als Pain Nurse und Palliativpflegefachkraft mit wundervollen kleinen Menschen, die trotz Ihrer lebenslimitierenden Erkrankung so viele herzliche, fröhliche und aufregende Momente erleben dürfen. Gibt es eine schönere Wertschätzung, als das Lächeln eines Kindes?

Miriam Damerius

Für mich ist dieser "Beruf" mehr, nämlich meine Berufung. Ich finde die Entwicklung der heutigen Medizin und deren Möglichkeiten unglaublich spannend. Ich schätze die unglaublich hohe Fachkompetenz meiner Kolleg*innen in unserem Team sehr, da diese uns ermöglicht, auf einem sehr hohen Level zu pflegen.