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Kroschke Kinderstiftung unterstützt Angebot für Geschwister mit 6.400 Euro

Mit der Spendensumme über 6.400 Euro unterstützt die gemeinnützige Kroschke Kinderstiftung aus Braunschweig die "Gruppenangebote für Geschwister" des Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospizes Joshuas Engelreich. Gerd-Ulrich Hartmann, geschäftsführender Vorstand der Kroschke Kinderstiftung, besuchte heute im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe das Haus an der Kurt-Schumacher-Straße in Wilhelmshaven. Kerstin Wegener und Amke Remmers vom Pädagogischen Team des Kinderhospizes freuten sich sehr über die großzügige Spende und über den Besuch von Gerd-Ulrich Hartmann.

"Der Alltag mit einem unheilbar erkrankten Kind ist für die gesamte Familie eine große Herausforderung. Die Geschwister geraten in so einer Situation mit ihren Bedürfnissen oftmals in den Hintergrund. Ein Junge sagte mal, er käme immer in die Zwischenräume. Auf so eine Aussage müssen wir reagieren ", sagt Amke RemmersSeit Mai bietet das Kinderhospiz erfolgreich ein erstes Gruppenangebot für Geschwister aus der Region an. Hier steht die Psychomotorik im Mittelpunkt. Durch vielfältige Bewegungserfahrungen soll die individuelle Persönlichkeit und Entwicklung gestärkt und gefördert werden. Mit dabei sind auch Kinder, die nicht mit ihrem erkrankten Bruder oder ihrer erkrankten Schwester im Kinderhospiz zu Gast waren. Ermöglicht werden kann dieses Angebot nur mit finanzieller Unterstützung. "Wir sind der Kroschke Kinderstiftung sehr dankbar dafür, dass sie unsere Arbeit mit dieser großzügigen Spende fördert", so Kerstin Wegener. Das Geld wird u. a. für Materialien und Fahrtkosten, auch für zukünftige Geschwistergruppenangebote z. B. in den Sommerferien, verwendet.

Der Vorstand der gemeinnützigen Kroschke Kinderstiftung aus Braunschweig weiß, wie wichtig das Vorhaben der mission:lebenshaus gGmbH, Träger des Kinder- und Jugendhospizes in Wilhelmshaven, ist. "Wir haben in den vergangenen Jahren mehrfach die Arbeit von Kinderhospizen unterstützt und machen uns darüber hinaus auch für die Geschwister schwerstkranker Kinder stark. Beispiele für dieses Engagement sind die Ausstattung eines Bewegungsbades im Kinderhospiz in Syke, die Ausbildung ehrenamtlicher Hospizhelfer, die Unterstützung von Geschwisterkindern in einem Reit- und Therapiezentrum und im Aegidiushaus in Hannover", sagt Gerd-Ulrich Hartmann. "In Braunschweig wurde außerdem vor drei Jahren am Reit- und Therapiezentrum der erste Stützpunkt für Geschwisterkinder in Niedersachen eröffnet."Die von den beiden Unternehmern Klaus Kroschke (Braunschweig) und Christoph Kroschke (Ahrensburg) gegründete Kroschke Kinderstiftung fördert vor allem Projekte für chronisch kranke und behinderte, herzkranke, hörgeschädigte und sehbehinderte Kinder in Norddeutschland. Weitere Schwerpunkte sind Kinderschutz, Frühe Hilfen und Gesundheitsprävention.

Kerstin Wegener, Amke Remmers und Gerd-Ulrich Hartmann mit Bärtram, dem Maskottchen der Stiftung.