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Kinofilm gibt Einblick in das Leben von Betroffenen

Knapp 80 Interessierte besuchten am vergangenen Sonntag, dem diesjährigen Tag der Kinderhospizarbeit, das UCI Kino Wilhelmshaven und schauten gemeinsam den Film "Unzertrennlich" von Frauke Lodders. Zu den Besuchern gehörten neben Haupt- und Ehrenamtlichen, der interessierten Öffentlichkeit und betroffenen Familien auch Ursula Glaser, Wilhelmshavens Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins "Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich Wilhelmshaven e. V." Sie betonte in ihrer Begrüßung die große Bedeutung des Kinderhospizes für betroffene Familien und dankte den Mitarbeitenden für ihr Engagement.

Die Dokumentation, die am 17. Januar 2019 in den Kinos angelaufen ist, stellt sehr einfühlsam die Situation der Brüder und Schwestern von erkrankten jungen Menschen dar und bewegte die Besucher sehr. "Den Film sollte sich jeder ansehen", sagte eine Besucherin bei der anschließenden Diskussion. Eine andere Besucherin erzählte von einer Situation, die entstand, als sie auf den erkrankten Sohn einer Freundin aufpasste: "Als wir einkaufen waren, stellte sich plötzlich eine Dame vor uns auf und sagte ganz plump `Ja, was hat er denn...?´" Um solche Situation zukünftig zu vermeiden, ist es wichtig, die Gesellschaft für erkrankte junge Menschen und ihre Familien weiter zu sensibilisieren, waren sich die Kinobesucher einig.

Das Hospiz-Team war sehr dankbar, dass das UCI Kino Wilhelmshaven auf so unkomplizierte Art und Weise die Vorführung von "Unzertrennlich" und auch im Anschluss die Diskussion zu diesem wichtigen Thema ermöglicht hat.

Auch ein junger Hospizgast sowie Mitarbeitende mit Familienangehörigen und Freunden kamen zur Kinovorführung von „Unzertrennlich“.