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Geschwisterinsel im Kinderhospiz: Netzwerkpartner treffen sich

Anlässlich seiner entstehenden Geschwisterkinderinsel hat das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich am Dienstag zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Vertreter aus verschiedenen ambulanten und stationären Einrichtungen aus der Region sind dieser Einladung gefolgt, um sich über dieses wichtige Thema zu informieren. Hospiz-Geschäftsführung Irene Müller stellte gemeinsam mit Karen Wauschkuhn, Leitung Pädagogisches Team, Amke Remmers, Sozialarbeiterin im Berufsanerkennungsjahr, und Tammo Schlieker, Erzieher, den Ort, der auf dem Grundstück des Kinder- und Jugendhospizes entstehen wird, den interessierten Besuchern vor. So informierten sie darüber, dass die Geschwisterkinderinsel ein Ort zum spielen, toben und Krach machen sein, aber auch dem Austausch untereinander dienen soll. Begleitet werden die Kinder von pädagogischen Fachkräften. Das Angebot wird sich auch an betroffene Familien außerhalb des Hospizes richten. Die Geschwisterkinderinsel ist aus Sicht von Irene Müller dringend notwendig: "Lebensverkürzend erkrankte junge Menschen fordern in vielen Fällen die ganze Aufmerksamkeit der Eltern.

Die Geschwisterkinder kommen oftmals zu kurz. Gerade für sie möchten wir einen Ort schaffen, an dem sie sich geborgen fühlen, sich austauschen und ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können. Ohne zuverlässige und engagierte Kooperationspartner aus der Region ist dies jedoch nicht möglich. Daher freue ich mich sehr über das große Interesse." Ein zentrales Ergebnis des Nerkwerktreffens ist, dass eine Ansprechstelle in der Region für die Institutionen und vor allem für die Familien essentiell ist und so der Zugang zu Unterstützungsmöglichkeiten, der aktuell besonders in Krisensituationen oftmals viel Kraft kostet, erleichtert werden kann. Im weiteren Austausch wurde deutlich, dass die Vernetzung und Unterstützung untereinander gestärkt werden soll, um die Bedürfnisse von Geschwistern und ihren Familien wahrnehmen und erfüllen zu können. Außerdem wurde deutlich, dass die Aufklärungsarbeit einen wichtigen Stellenwert hat, um für die Situation der Geschwister und ihrer Familien zu sensibilisieren. So wird mit der Geschwisterkinderinsel ein wichtiger Ort für die gesamte Region geschaffen. Ein weiteres Treffen der Netzwerkpartner ist in etwa einem halben Jahr geplant.

Das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich bietet seit dreieinhalb Jahren Platz für acht lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie werden rund um die Uhr von qualifizierten Pflegefachkräften gepflegt und betreut. Doch auch für die Zugehörigen steht ein Zimmer bereit. So können die Zugehörigen bei ihrem Kind sein, aber auch Kraft für den oft belastenden Alltag tanken, denn sie wissen ihr Kind hier in den besten Händen.

radio ffn hat im vergangenen Jahr für die Geschwisterkinderinsel seinen traditionellen Spendentag veranstaltet. Dank zahlreicher Unterstützer und Förderer, auch über den Spendentag hinaus, kann der Aufbau dieser Insel nun beginnen. Dennoch ist das Kinder- und Jugendhospiz auch weiterhin für dieses wichtige Projekt auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto:
mission:lebenshaus gGmbH
BIC: BFSWDE33HAN
IBAN: DE07 2512 0510 0004 4724 00
Stichwort "Insel"