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Stehan Weil besucht das Kinderhospiz

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte heute das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich. Nach dem ffn-Spendentag, bei dem Spenden für die derzeit entstehende Geschwisterinsel gesammelt wurden, war dies der zweite persönliche Kontakt von Hospiz-Geschäftsführung Irene Müller zu dem Politiker. Begleitet wurde Weil durch Siemtje Möller, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Holger Ansmann, Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Die Hausführung begann in der Geschwisterinsel, die Kerstin Wegener, Erzieherin, vorstellte. Sowohl der Bau der neuen Räumlichkeiten als auch die langfristige Arbeit werden komplett aus Spenden finanziert. Kerstin Wegener erläuterte die besondere Situation der Brüder und Schwestern der unheilbar erkrankten Kinder und die damit verbundene Notwendigkeit der Geschwisterinsel.

Den weiteren Rundgang übernahm Irene Müller gemeinsam mit Hospizleitung Sandra Ecke. Hierbei thematisierten sie die derzeit diskutierte Rahmenvereinbarung im Bereich Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) explizit für Kinder und Jugendliche. In diesem Zusammenhang hob Irene Müller vor allem die Wichtigkeit einer psychosozialen Fachkraft, die die Familie in ihrem Prozess berät und unterstützt, hervor.

Der niedersächsische Ministerpräsident zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Mitarbeiter*innen im Kinderhospiz und lobte das Engagement. Außerdem ließ er den Teams aller Häuser der mission:lebenshaus gGmbH einen herzlichen Gruß ausrichten.

Siemtje Möller, Irene Müller, Stephan Weil, Sandra Ecke, Holger Ansmann und Daniel de Vasconcelos (stellvertretender Geschäftsführer mission:lebenshaus gGmbH) vor dem Kinder- und Jugendhospiz. Foto: mission:lebenshaus gGmbH / Kim Friedrichs