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Dankeschön an alle Helfer in der Hospizarbeit

Am 5. Dezember ist Tag des internationalen Ehrenamtes.

Ohne ehrenamtlich Mitarbeitende wäre die Hospizarbeit in Deutschland schlicht nicht zu leisten: die vielen Tausend Ehrenamtlichen, die sich in ambulanten Diensten, stationären Einrichtungen oder auf Dachverbandsebene engagieren, tragen das System der palliativen Versorgung. Das weiß auch Irene Müller, Geschäftsführerin der mission:lebenshaus gGmbH. Die gemeinnützige Gesellschaft ist Trägergesellschaft mehrerer Hospize in der Region. Dazu zählen alsErwachsenenhospize das Laurentius-Hospiz in Ganderkesee, das Friedel-Orth Hospiz in Jever, das im Bau befindliche Hospiz am Wattenmeer in Varel sowie das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich in Wilhelmshaven.

"Unseren insgesamt 150 ehrenamtlich Tätigen gebührt unsere Wertschätzung", ist Irene Müller von den vielfältigen Leistungen dieser Menschen überzeugt. "Ein Jeder ist besonders und wertvoll für unsere Einrichtungen". Und das hat seinen Grund: Leisten die Ehrenamtlichen doch Arbeiten auf unterschiedlichsten Gebieten und setzen sich ein bei unzähligen Möglichkeiten wie z.B. Anpacken, Zuhören, Aufmerksam machen, Spielen und Vorlesen.

Doch trotz aller Fähigkeiten müssen die Ehrenamtlichen auf ihre schwere Aufgabe im Umgang mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen sorgfältig und intensiv vorbereitet werden. "Dafür haben wir spezielle Angebote konzipiert, die Interessierte vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in unseren Häusern absolvieren", berichtet Müller. Das sei insbesondere wichtig in der Hospizarbeit mit Kindern.

"Hospizarbeit für Erwachsene ist anders als die mit Kindern", berichtet sie, "es werden nicht nur die Betroffenen und deren Angehörigen betreut und begleitet, sondern das gesamte Familiensystem.Für die Belange der Kinderhospizarbeit engagiert sich Irene Müller auch überregional im Vorstand des Bundesverbandes Kinderhospiz. "Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind eine Säule der Kinderhospizarbeit", sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz. "Sie leisten unschätzbare Hilfe, für die wir alle sehr dankbar sind." Gerade in Zeiten, in denen es so hektisch zugehe und viele eben nicht mehr die 'Oma' oder den 'Opa' um die Ecke hätten, in denen die Arbeit immer größeren Raum einnehme und jeder mit sich selbst beschäftigt sei, seien Ehrenamtliche unverzichtbar, so Kraft.

Und für Irene Müller steht fest: "Ich begegne den Ehrenamtlichen mit unwahrscheinlichem Respekt. Sie haben unser aller Dank mehr als verdient!"